Nächstes Maximum in 10 Tagen
September-Epsilon-Perseiden 2026: Maximum, Ursprung und Sichtbarkeit
Die September-Epsilon-Perseiden sind ein eigenständiger, schneller Herbststrom. Trotz des ähnlichen Namens gehören sie nicht zum starken Perseidenstrom im August und besitzen einen anderen Radianten sowie eine andere Bahn.
Jahresaktuell berechnet
September-Epsilon-Perseiden 2026 beobachten
Zeiten, Mond und Blickrichtung beziehen sich auf Deutschland (Mitte). Die Idealrate ist kein Versprechen für einen einzelnen Beobachtungsort.
DWD-Wetter folgt
Für eine belastbare Ortsprognose ist es noch zu früh
Die astronomischen Termine stehen bereits fest. Das DWD-Wetterfenster wird automatisch ergänzt, sobald die Beobachtungsnacht in Reichweite der Prognosedaten kommt.
* ZHR richtig lesen: Die Idealrate gilt bei vollkommen dunklem Himmel, freier Rundumsicht und einem Radianten im Zenit. Eine einzelne Person sieht unter realen Bedingungen gewöhnlich deutlich weniger.
Entstehung des Stroms
Woher kommen die September-Epsilon-Perseiden?
Ein Mutterkörper ist derzeit nicht sicher identifiziert. Genau diese offene Zuordnung ist ein wichtiger Teil des wissenschaftlichen Hintergrunds: Aus gemessenen Meteorbahnen lässt sich ein Strom erkennen, ohne dass sofort ein heute bekannter Komet oder Asteroid eindeutig passt.
Die Teilchen bewegen sich auf ähnlichen Bahnen und erzeugen Anfang September einen gemeinsamen Radianten. Künftige Bahnvergleiche, Spektren und präzisere Meteornetzwerke können helfen, den Ursprung weiter einzugrenzen.
Jahreszeit und Uhrzeit
Warum sind sie gerade dann sichtbar?
Die Erde erreicht den Schnittbereich kurz nach den Aurigiden. Der Radiant im Perseus steht von Deutschland aus günstig und steigt während der Nacht höher, weshalb die zweite Nachthälfte meist die besten Bedingungen bietet.
Der jährliche Termin wird durch die Umlaufbahn der Erde festgelegt. Erdachse und geografische Breite verändern die Radiantenhöhe, während die Erdrotation bestimmt, wann der Radiant für einen Ort besonders hoch steht.
Tempo und Leuchtspuren
Wie verhalten sich die Meteore?
Mit ungefähr 64 Kilometern pro Sekunde sind die Meteore sehr schnell. Bei der niedrigen Idealrate sind ein dunkler Himmel und eine längere Beobachtungsdauer nötig, um ein Strommitglied sicher zu sehen.
Zur Identifizierung zählt nicht nur die Himmelsregion: Erst Flugrichtung und Geschwindigkeit unterscheiden September-Epsilon-Perseiden zuverlässig von sporadischen Meteoren oder anderen schwachen Herbstströmen.
Was wir wissen – und was nicht
Stand der Zuordnung
Der Strom selbst ist in der Arbeitsliste der IMO erfasst; sein Mutterkörper ist nicht sicher bekannt. Die Seite benennt diese Wissenslücke ausdrücklich statt eine spekulative Herkunft als Tatsache auszugeben.
- Mutterkörper
- nicht sicher bekannt
- Typ
- ungeklärter Ursprung
- Radiant
- Perseus
- Eintrittstempo
- etwa 64 km/s
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu den September-Epsilon-Perseiden
Wann ist das nächste Maximum der September-Epsilon-Perseiden?
Das nächste berechnete Maximum liegt am 9. September 2026 gegen 20:00 Uhr deutscher Ortszeit. Der reguläre Aktivitätszeitraum reicht vom 5. September bis 21. September.
Woher kommen die September-Epsilon-Perseiden?
Ein Mutterkörper ist derzeit nicht sicher identifiziert. Genau diese offene Zuordnung ist ein wichtiger Teil des wissenschaftlichen Hintergrunds: Aus gemessenen Meteorbahnen lässt sich ein Strom erkennen, ohne dass sofort ein heute bekannter Komet oder Asteroid eindeutig passt.
Sind September-Epsilon-Perseiden verspätete Perseiden?
Nein. Sie bilden einen eigenständigen Strom mit abweichendem Radianten und anderer Teilchenbahn. Der ähnliche Name verweist nur auf die Himmelsregion.
Welcher Komet verursacht den Strom?
Der Mutterkörper ist derzeit nicht sicher identifiziert. Die gemeinsame Bahn der Meteore belegt den Strom, aber nicht automatisch seine Quelle.